Fallstudien
Ausgewählte Fallzusammenfassungen aus unseren mit wissenschaftlichen Methoden durchgeführten Therapieprozessen. Jede Studie spiegelt einen evidenzbasierten Ansatz wider, der auf der einzigartigen Geschichte des Klienten basiert.
Angstbewältigung mit KVT
Mit einer Person, die unter starker Prüfungsangst litt, wurde ein acht Sitzungen umfassender Prozess der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) durchgeführt. Durch das Erkennen des Zusammenhangs zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten konnte eine deutliche Verringerung der Angstwerte erreicht werden.
„Die Person erkannte, dass auch körperliche Entspannung möglich ist, wenn sie die Richtung ihrer Gedanken verändert.“
Existenzanalytischer und logotherapeutischer Ansatz
Eine Person, die aufgrund von Sinnlosigkeitsgefühlen und Erschöpfung Unterstützung suchte, setzte sich in einem zehn Sitzungen umfassenden logotherapeutischen Prozess mit dem Sinn des Lebens, persönlichen Werten und Verantwortung auseinander. Dadurch gewann sie neue Orientierung und konnte sich wieder auf ihre Ziele ausrichten.
„Als die Person sich fragte, wofür sie lebt, erkannte sie, dass die Antwort nicht im Außen liegt, sondern in dem Sinn, den sie selbst ihrem Leben gibt.“
Erlebnisorientierte Spieltherapie
Mit einem Kind, dem es schwerfiel, seine Gefühle auszudrücken, wurde ein spieltherapeutischer Prozess durchgeführt.
In der dritten Woche wurde eine Abnahme auffälliger Verhaltensreaktionen und in der sechsten Woche eine deutliche Verbesserung der verbalen Ausdrucksfähigkeit beobachtet.
„Das Spiel wurde zur Sprache des Kindes; Gefühle waren nun keine Auslöser von Krisen mehr, sondern wurden zu einem Mittel der Kommunikation.“
Aufmerksamkeitsdefizit & Anwendung des PASS-Programms
Bei einem Kind, das aufgrund von Konzentrationsproblemen schulische Schwierigkeiten hatte, wurden zunächst Aufmerksamkeitstests durchgeführt und anschließend Übungen aus dem PASS-Programm angewendet.
Durch die Stärkung der Planungs- und Verarbeitungsfähigkeiten konnte eine deutliche Verbesserung der schulischen Leistungen erzielt werden.
„Das Ziel des kognitiven Trainings bestand nicht darin, die Aufmerksamkeit lediglich zu ‚sammeln‘, sondern dem Kind beizubringen, sie gezielt zu steuern.“
Aufmerksamkeitsförderung mit EMDR und der Attention-Anwendung
Bei einer jugendlichen Person mit traumatischen Vorerfahrungen wurde mithilfe von EMDR die emotionale Belastung reduziert, während gleichzeitig durch die Attention-Anwendung die Konzentrationsfähigkeit gefördert wurde.
In der zehnten Woche zeigte sich eine längere Aufmerksamkeitsspanne sowie eine deutliche Verbesserung der schulischen Leistungen.
„Die emotionale Entlastung führte zugleich zu einer verbesserten kognitiven Konzentrationsfähigkeit.“
Chronischer Trauerprozess – existenzieller Ansatz und EMDR
Bei einer Person, die sich seit Langem in einem anhaltenden Trauerprozess befand, wurden eine sinnorientierte therapeutische Begleitung und EMDR-Protokolle miteinander kombiniert.
Im Verlauf der Sitzungen nahmen die Schuldgefühle ab. Statt den Verlust lediglich zu akzeptieren, lernte die Person, Frieden mit der Erinnerung an den verstorbenen Menschen zu schließen.
„Nicht das Ende der Trauer, sondern die Fähigkeit, mit ihr zu leben, war das eigentliche Zeichen der Veränderung.“
Zwangsstörung (OCD) – KVT und Exposition
Mit einer Person, die aufgrund wiederholter Kontrollhandlungen Unterstützung suchte, wurde ein zwölf Sitzungen umfassender Prozess mit Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und Exposition mit Reaktionsverhinderung (ERP) durchgeführt.
Es wurden eine deutliche Verringerung mentaler Rituale und eine Abnahme des Angstniveaus beobachtet.
„Die Person erkannte, dass sich nicht die Gedanken selbst, sondern ihr Umgang mit ihnen verändert hatte.“
Panikstörung – körperliche Regulation mit EMDR
Mit einer Person, die unter plötzlich auftretenden Panikattacken litt, wurden EMDR und atembasierte Achtsamkeitsübungen durchgeführt.
Nach der Bearbeitung traumatischer Ursprungserinnerungen nahmen Häufigkeit und Intensität der Panikattacken ab. Gleichzeitig wurde das Gefühl gestärkt, den eigenen Körper wieder regulieren zu können.
„Die Person lernte wieder, ihrem Körper zu vertrauen, den sie zuvor ständig zu kontrollieren versucht hatte.“
Essstörung – KVT und emotionsregulatorischer Ansatz
Mit einer Person, die in einem Kreislauf aus restriktivem Essverhalten und Schuldgefühlen gefangen war, wurde ein zehn Sitzungen umfassender Prozess der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) durchgeführt.
Durch die Arbeit am Körperbild, an der emotionalen Selbstwahrnehmung und am Selbstmitgefühl konnte wieder ein regelmäßigeres Essverhalten entwickelt werden.
„Wenn die Person heute in den Spiegel blickt, sieht sie nicht mehr nur ihren Körper, sondern sich selbst.“
Lassen Sie uns einen Therapie-
Prozess speziell für Sie planen
Jeder Mensch ist einzigartig. Vereinbaren Sie ein Gespräch,
um einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan
mit wissenschaftlichen Methoden zu erstellen.
Türkçe
English